Tauben- und Mardersichere Einflugöffnung

Einflugröhre Schema (Abb. R. Leitl)

 

Um in ihre Gebäudequartiere zu gelangen brauchen Fledermäuse Einflugöffnungen. Häufig tritt bei bestehenden Quartieren das Problem auf, dass auch andere Tiere, wie Tauben, Marder oder Katzen in das jeweilige Gebäude kommen und dort Verschmutzungen oder Störungen verursachen. Gebäudebesitzer oder Nutzer tendieren dann dazu die Öffnungen zu verschließen. Dies kann in der Folge dazu führen, dass Hufeisennasen oder andere Fledermausarten wie Langohrfledermäuse oder Große Mausohren ausgesperrt werden. Eine Einflugöffnung kann jedoch baulich so umgestaltet bzw. neu geschaffen werden, dass unerwünschte Tiere nicht ins jeweilige Quartier eindringen können.                                                                           

Das kann durch den Bau eines kurzen Einflugkanals gelingen. Der kastenförmige Kanal wird im steilen Winkel von 45 Grad nach oben ins Innere ragend in die vorhandene Einflugöffnung geschoben und befestigt. Insbesondere durch das Bodenbrett entsteht eine Art Rutsche, die die Öffnung z.B. für Tauben, die am Eingang landen wollen um „zu Fuß“ ins Innere zu gelangen, unpassierbar macht. Entscheidend ist beim Einbau, dass das untere Brett mit der Außenkante der Fassade bündig abschließt oder diese knapp überragt. So können insbesondere Tauben gar nicht erst am Einflug landen.   Der Kasten sollte aus Sieb- Film- Multiplexplatte gebaut werden (genaue Bezeichnung siehe unten). Diese meist braunen Platten sind sehr wetterbeständig und auf der Filmseite glatt beschichtet. Die glatte Seite muss beim zusammenbauen dementsprechend nach innen, um den Abrutscheffekt zu erzielen.