Das Geratal

Die Gera ist ein 85 Kilometer langer Nebenfluss der Unstrut. Sie entsteht bei der Stadt Plaue durch den Zusammenfluss der Wilden Gera und der Zahmen Gera, welche am Rennsteig im Thüringer Wald entspringen.

In den Felsspalten der Reinsberge nahe der Stadt Plaue, wurden schon seit vielen Jahren Kleine Hufeisennasen beobachtet. Vor wenigen Jahren konnte die dazugehörige Wochestubenkolonie in einem alten Gemäuer der Stadt Plaue entdeckt werden. Weitere kleine Wochenstuben der Hufeisennasen siedeln entlang des Oberlaufs dieses kleinen Mittelgebirgsflusses in Dannheim, Arnstadt und Erfurt.

Das größtenteils im Ilmkreis gelegene Geratal besticht durch seine landschaftlich reizvollen Ausblicke, einen fast durchgehenden Radwanderweg und wildromantische Überbleibsel aus längst vergangenen Zeiten. Nicht selten dienen die herrlichen Gegenden als Kulissen für Filmaufnahmen oder Feste.

Blick auf die Wachsenburg von Holzhausen aus - Foto mit frdl. Genehmigung des Landratsamtes Ilmkreis
Blick auf die Wachsenburg von Holzhausen aus
mit freundlicher Genehmigung des Landratsamtes Ilmkreis
Blick vom Gera-Radwanderweg auf Siegelbach
Burgruine der Ehrenburg bei Plaue - Foto mit freundlicher Genehmigung des Landratsamtes Ilmkreis
Burgruine der Ehrenburg bei Plaue