Der Hainich

Urwald mitten in Deutschland

Der Hainich ist ein ausgedehnter mit Laubwäldern bewachsener Höhenrücken am Nordwestrand des Thüringer Beckens. Dieses größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands ist von den Städten Eisenach, Mühlhausen und Bad Langensalza umringt. Um die zum Teil sehr alten Buchenwälder auch für künftige Generationen zu bewahren, wurde 1997 der Nationalpark Hainich gegründet. Dank gut ausgebauter Wanderwege und Umweltbildungsstätten wie dem Baumkronenpfad oder dem Nationalparkhaus ist der Nationalpark und die umgebende Region ein erlebnisreiches Ausflugsziel.

In der waldreichen Region hat auch die Kleine Hufeisennase überlebt. Eine bedeutende Wochenstube mit über 50 Weibchen siedelt am Nordrand des Hainichs in Mühlhausen. Eine kleine neu entdeckte Kolonie lebt am Westrand des Waldgebietes bei Creuzburg an der Werra.

Herbstimpression im Hainich (Foto: R. Biehl)
Marienkirche in Mühlhausen - Foto mit freundlicher Genehmigung des Landratsamtes Unstrut-Hainich
Marienkirche in Mühlhausen
Foto Henryk Baumbach, Uni Potsdam
Baumkronenpfad im herbstlichen Hainich (Foto: H. Baumbach)
Japanischer Garten in Bad Langensalza - Foto mit freundlicher Genehmigung des Landratesamtes Unstrut-Hainich-Kreis
Japanischer Garten in Bad Langensalza