Die Thüringer Toskana

An der Saale hellem Strande...

Als Thüringer Toskana oder Toskana des Ostens bezeichnet man in jüngerer Zeit die von der Saale, Unstrut und Ilm geprägte Landschaft im Nordosten Thüringens. Dank des milden und trockenen Klimas ist die Region das nördlichste Weinanbaugebiet Deutschlands. Schon Dichter der Romantik, wie Novalis und Brentano aber auch J. W. v. Goethe fühlten sich von der malerischen Landschaft angezogen. Beliebte Ausflugsziele sind auch heute noch die Ruinen der Rudelsburg und der Burg Saaleck mit ihren weiten Ausblicken über die hüglige Landschaft der Saale-Unstrut-Region. Sehenswert ist auch die Domstadt Naumburg oder das ehemalige Kloster Schulpforta.

Hinsichtlich der Besiedlung durch die Kleine Hufeisennase bestehen noch viele offene Fragen in dieser Region. Wenige bekannte Winterquartiere in Bad Sulza deuten auf ein Sommervorkommen hin. Die bisher noch unentdeckten Kolonien wären ein wichtiges Bindeglied zwischen den Populationen in Thüringen und Sachsen- Anhalt.

Blick auf die Saalecks- und Rudelsburg (Foto: M. Franz)